von Michael Krüger
In der Sendung ZDF.UMWELT vom 13.12.2009 wurde bereits über die so genannte Climategate-Affäre berichtet.
von Michael Krüger
In der Sendung ZDF.UMWELT vom 13.12.2009 wurde bereits über die so genannte Climategate-Affäre berichtet.
von Michael Krüger
Der Klimaberater der Kanzlerin H. J. Schellnhuber hat im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen über das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher “Fehlinformationen” verbreitet. Am 30.10.2009 verkündete er in der ZDF-Sendung “Die lange Nacht des Klimas”, dass die Himalaya-Gletscher in 30 bis 40 Jahren zum größten Teil verschwunden sein könnten. Im Januar 2010 wurde der Himalaya-Gletscher-”Irrtum” des Weltklimarates der UN (IPCC) bekanntlich enthüllt. Man hatte offensichtlich die Jahreszahl 2350 mit der Jahreszahl 2035 verwechselt und ungeprüft Daten im IPCC-Bericht von 2007 übernommen. Der Klimaberater der Kanzlerin offensichtlich auch.
Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung imageschädigender Mails vom Server des Klimaforschungszentrums der »University of East Anglia« gerät der UN-Weltklimarat (IPCC) erneut in Erklärungsnot. Im Klimaforschungsbericht des IPCC von 2007 wird davon ausgegangen, dass ein Verschwinden der Himalaja-Gletscher bis 2035 »sehr wahrscheinlich« sei. Auch könne ihre Gesamtfläche von derzeit 500.000 Quadratkilometern bis zum Jahre 2035 auf nur noch 100.000 Quadratkilometer schrumpfen. (1) Diese dramatische Entwicklung wurde dann auch von den Medien – wie hier der »Daily Mail« – dankbar aufgegriffen. Schmelzen diese Gletscher, dann wäre die Versorgung mit Wasser für Milliarden Menschen in Asien, vor allem in Indien und in China, gefährdet. Weder die Medien noch die 2.500 Wissenschaftler des IPCC machten sich allerdings die Mühe, die im IPCC-Report lapidar angegebene Quelle »(WWF, 2005)« einmal näher zu untersuchen.